Reparaturen und Werkstattaufenthalte mit meinem Landy

als Ergänzung zu meiner Ersatzteilliste

 

 

Meine Reparaturen in Südamerika (die Mechaniker dazu findet ihr unter Links)

 

Kilometerstand 112490 bei Abfahrt

 

1. Uruguay Atlantida/Montevideo: Kabelbruch Einspritzdüse, Ersatzteil vorhanden.  Km 114157

 

 2. Brasilien, Florianópolis: Kühlflüssigkeitsverlust Motor, kompletter Tausch Kühlflüssigkeit und entlüften, tausch Schmutzfänger, Vorne abgerissen. Ölwechsel Iguazu  Km 120236

 

 3. Argentinien, Puerto Madryn: Totalschaden Differenzial Vorne, Konnte innerhalb eines Tages behoben werden, Mechaniker baute aus 3 alten Differenzialen und neuen Lagern ein neues zusammen. Neues Differenzial Öl vorne. Dazu allgemeiner Check, abschmieren, Flüssigkeiten nachfüllen. Hauptlicht funktioniert nicht, Lichtschalter tauschen.   Km 126489

 

Jorge Contrearas    Don Contrearas

 

 4. Argentinien, Ushuaia: Viskolüfter defekt, das Lüfter-Lager hatte Spiel durch Unwucht des Ventilators (Schaden noch aus Österreich, tiefe Wasserdurchfahrt) Ventilator Lager mit Spezialkleber eingeklebt, defekter Ventilator vorerst weiterverwendet. Auch hier Durchsicht, abschmieren.     Km 129424

 

 5.Chile, Punta Arenas: Lautes Geräusch unterm Auto, Schrauben vom Übergang Kardanwelle auf Bremstrommel Handbremse locker, nachgezogen, Wechsel Keilriemen und Bremsbeläge hinten, Gummilager hintere Stoßdämpfer unten kaputt.    Km 130451

 

 6. Chile, Frutillar: habe den neuen Viskolüfter bekommen (zu einem Freund vorausgeschickt) Einbau, alles abschmieren, Öle kontrollieren, einen Spurstangenkopf tauschen da defekt.     Km 136933

 

 7. Chile, Valdivia, Bremsbeläge hinten sind 2 Stück Eisen auf Eisen, Erst getauscht in Punta Arenas – Nachbau – schlechte Qualität. Gibt keine Bremsbeläge hier zu kaufen, eine Firma macht mir neue Beläge auf die alten Backen. Wird irgendwie mit Asbest aufgeklebt. Bremsscheibe nicht abgedreht. Aufpassen, hat keine Verschleißanzeige.   Km 137595

 

 8.Chile, Temuco: Standlichtbirne defekt, Schrauben von den Türscharnieren nachgezogen, Ölwechsel, Ich baue ein weiteres Solarpanel ein, dazu ein größerer Laderegler, Stefan schließt mir alles an.   Km 138382

 

 9.Chile, Conception: schon wieder schleifende Bremsen hinten, diesmal die beiden anderen Beläge (waren ja durch die Reparatur der anderen Beiden ungleich dick) Diesmal Originale verfügbar, muss auch die Scheiben tauschen – teuer in Chile – da sie sich nicht mehr zu abdrehen geeignet haben.    Km 139544

 

10. Chile Santiago1: Gummilager der Hinterachse und der hinteren Stoßdämpfer unten wechseln. 2. Mal.     Km 141147

 

11. Chile, San Felipe: Stefan schließt mir die 2 neuen Batterien an, die ich in Santiago gekauft habe, (die Verbraucherbatterie war am Ende, statt einer 70 A habe ich dann auf 2 mal 100 A aufgerüstet. Kabel verlegt, Türscharniere gewechselt, da in 6 Stück der Bolzen schon abgerissen war bzw. kurz davor waren. Stefan bringt auch den Kabelsalat in der Starterbatterie-Box in Ordnung. 1 Leuchtmittel Zusatzscheinwerfer getauscht.   Km 141400

 

12. Chile, Santiago2: Zurück nach meiner Runde in Argentinien besuche ich den schon bekannten Landrover-Mechaniker, denn ich habe zeitweise Vibrationen im Antriebsstrang. Seit ca. 1000 Kilometer in Argentinien. Müssen wir suchen. Geräusch kommt von Hinten, wir brauchen lange bis wir draufkommen, dass ein Kreuzgelenk der vorderen Doppelgelenk-Kardanwelle komplett im Eimer ist. Dazu tauschen der Differenzialöle Vorne und Hinten, Verteilergetriebeöl, Keilriemen, dann Motorhauben-Scharnier und Bowdenzug repariert, konnte nicht mehr öffnen, einen Spurstangenkopf getauscht, einen Simmering Hinterachse getauscht, dazu alle Radlager überprüft und neu gefettet, Kardans abgeschmiert, Kreuzgelenk gewechselt, leider ist das mittlere Stück zwischen den beiden Kreuzgelenken auch beschädigt. Keilreimen getauscht, da der letzte unheimlich gequietscht hatte (aus Punta Arenas, ca 2 mm länger, weniger Spannung. Gummilager und andere Flüssigkeiten überprüft, Fensterheber rechts hinten repariert.               Km 146763

 

13.Argentinien, Mendoza: neue Reifen aufgezogen, die alten BF Goodrich 255/85/16 hatten insgesamt 70000 Km gehalten, dieser Reifen ist in ganz Südamerika praktisch nicht zu bekommen, deshalb Wechsel auf BF Goodrich 285/75/16. Da ist der Abrollumfang zumindest so Ähnlich, das ich das alte Ersatzrad noch weiterverwenden kann. Dazu Achsvermessung.     Km 147812

 

14.Paraguay, Colonia de Independecia: Motoröl, Hauptgetriebeöl und Dieselfilter getauscht, alles abschmieren und durchschauen, Gummis hintere Stoßdämpfer unten tauschen und das gleiche auch vorne, Kreuzgelenk der leidigen Doppelgelenks Kardanwelle vorne tauschen, diesmal das andere. Motorwäsche gemacht um ein Ölleck im Motor zu lokalisieren, irgendwo hinter dem Ölfilter versteckt tropft es. Können es aber nicht genau lokalisieren, sehr eng, man müsste viel weg bauen.     Km 152445

 

15.Paraguay 2 Colonia de Independencia: Dach links und rechts an de A-Säule abgerissen. Probiert es zu reparieren, die Schraubverbindungen sind jedoch ausgelutscht, Aluschweißen in Südamerika eher unbekannt. Deshalb von der Spritzwand her einen Hilfs-Trägerrahmen hochgebaut, der Dachträger liegt jetzt hier auf, ich konnte einige Klammern lösen, das Ganze hat jetzt mehr Verwindungsmöglichkeit. Es ist gerissen, da die jeweils 5 Füße zwar das Gewicht gut auf dem Dach verteilen, es ihm aber zu viel Verwindungssteifigkeit beschert. Deshalb gerissen. 2. hat er einen neuen Halter für den vorderen Differenzialschutz gebaut, da der Schutz im Gelände beschädigt wurde und das Alu gerissen ist. 3. Musste er eine originale Strebe im inneren der Motorhaube reparieren, da durch das Gewicht des Reservereifens die Vorderseite der Motorhaube überdurchschnittlich belastet wird.               Km 152473

 

16. Chile, Iquique: Deckel des Kühlwasserausgleichsbehälters und das Thermostat des Kühlkreislaufes getauscht, Kühlflüssigkeit getauscht. ich hatte 2 Mal totalen Kühlwasserverlust in Argentinien auf dem Weg zum Paso Jama. Hier war die nächste Landrover-Reparaturmöglichkeit. Konnten die Ursache aber nicht finden. Läuft soweit einwandfrei. Standlichtbirne hinten getauscht. Durch Einbruch in das Fahrzeug hinten links eine neue Glasscheibe eingebaut in einer Glaserei. Da dies kein Originalglas ist, kann ich dieses Fenster nicht mehr öffnen. Wir haben es fix eingeklebt.         Km 156280

 

17. Chile, Arica: Durchsicht der Flüssigkeiten, Seilwinde Motor kaputt, ließ sich leider nicht reparieren. Totalschaden. Wasser drinnen, totale Oxidation.     Km 157300

 

18. Bolivien, La Paz: Kompletter Generalcheck, Radlager hinten gewechselt (Späne entdeckt bei der Reinigung) dazu neues Distanzstück zwischen den Lagern anfertigen, da meine Ersatzteile nicht das richtige Maß hatten, Simmeringe in der Hinterachse gewechselt. Hatte Öl in den Radlagern und Fett im Differenzial. Öle der Differenziale vorne und hinten getauscht. Hintere Antriebswellen und die äußeren Deckel mit den vielen Zähnen sind sehr abgenutzt, keine Ersatzteile vorhanden, an beiden Teilen werden die Zähne neue aufgeschweißt und eingeschliffen. Keine Ahnung wie lange das hält, den härten werden die das eher nicht können denke ich. Alles wird abgeschmiert, der Lenkhebel vorne bei der Achse wird getauscht (vorhanden) da die Mutter locker war und die Zähne, wo es auf das Lenkgetriebe aufgesteckt ist, sind fast runter. Undichter Kühlwasserschlauch (Gewinde der Kühlwasserentlüftung gerissen) ein Zwischenstück musste hergestellt werden. Neue Seilwinde gekauft (Hersteller in Bolivien vorhanden) dazu musste die vordere Stoßstange verlängert, geschweißt und bei lackiert werden.

 

Dazu hatte ich auf der Lagunenroute wieder meine Kühlwasserproblem, 3-mal totaler Wasserverlust, nur mehr reines Wasser im System, benötigte auf der Lagunenroute insgesamt 40 l Wasser zum nachfüllen, danach bis La Paz gar nichts mehr, wir fanden heraus, das die Ursache in der Motorhaube zu finden war. Auf der Motorhaube ist der schwere Reservereifen montiert, die Halterung von Extec beinhaltet ein Verstärkungsblech auf der Innenseite der Motorhaube, das mehrfach mit der Haube verschraubt wird. Das Kühlwasserausgleichsbehältnis mit dem Deckel ist der höchste Punkt, deshalb ist in diesem Verstärkungsblech ein Loch ausgeschnitten, hier geht der Deckel durch. Durch die ewigen Vibrationen auf den schlechten Straßen waren die Gummilager der Motorhaube vorne und hinten schlecht und hatten Spiel. Deshalb vibrierte die Motorhaube stärker und drehte dabei durch Berührungen dauernd den Deckel des Ausgleichsbehälters auf. Folge Undicht – Wasserdampf kann entweichen, Motor wird heiß. Lösung – das Loch in dem Blech einen Zentimeter größer gebohrt. Muss auf eine andere Kühlflüssigkeit umsteigen, deshalb mehrfaches spülen des Kühlkreislaufes notwendig.

 

Schweißen der Hülle des Lenkungsdämpfers, Das Kreuzgelenk der vorderen Kardan hat wieder großes Spiel, die Abnutzung liegt wahrscheinlich an der Beschädigung des Mittelstücks, das, was da ausgeschlagen ist, wird aufgeschweißt. Hoffen wir das Beste. Luftfilter getauscht, da der K&N Sportluftfilter erste Risse aufweist und somit Staub durchlässt. Mein bisher größter Werkstatt Aufenthalt. Incl. Warten auf die Ersatzteilproduktion des Drehers stehe ich 9 Tage in der Werkstatt. Das Öl Leck haben sie hier auch lokalisiert, Reparatur nicht möglich, mangels Ersatzteile, ist aber soweit kein Problem, es tropft halt.  

Km 160000

 

 

Ernesto Hug

19. Peru, Huaraz: Sprung durch Fahrfehler, dabei ist eine Aufhängung der Hinterachse beschädigt worden, Halter am Rahmen muss geschweißt werden und die Halteplatte mit Gummilager neue hergestellt werden. Ölwechsel Motor und Bremsbeläge hinten. Hab es wieder übersehen – in Bolivien kontrolliert, ein Zentimeter Belag – nach der kurzen Strecke in Peru Null. Das ewige extreme auf und ab der peruanischen Bergstrecken ist extrem Brems-Verschleißend. Da Eisen auf Eisen musste eine Bremsscheibe abgedreht werden, dazu muss man die halbe Hinterachse und die Radlager zerlegen. Reinigen und neu fetten. Dazu generelle Durchsicht.   Km 164032

 

20. Peru, Caraz: Ich habe wieder Spiel in der Lenkung festgestellt und dann, das dieser in Bolivien getauschte Lenkhebel wieder locker ist. In der Werkstatt stellt der Mechaniker auch großes Spiel an den Spurstangenköpfen und an dem Gelenkkopf des Lenkhebels fest. Durch dieses Spiel schlägt sich der Hebel aus – Vibrationen. Er baut alles aus, Presst die Gelenke neu ein, sitzt jetzt bombenfest. Dazu neue Schmiernippel und neues Fett. 2 Spurstangenköpfe hatten auch gerissene Manschetten, die wurden ebenfalls überall getauscht und wieder zusammengebaut. Danach war das Fahrverhalten fast wie ein Gokart.   Km 164905

 

 

21.Cajamarca, Peru

In Cajamarca ist der Viskolüfter ausgefallen. Mal schauen, was ich da mache, der 2. Ventilator vor dem 1. Kühler hat ein Geräusch im Lager, beide hintere Türen haben einen Ausfall der Zentralverriegelung (nicht schlimm).

den Ventilator der Klima konnte der Mechaniker reparieren, dazu Bremsbelagwechsel und Wechsel der Bremsflüssigkeit. Check der Öle der Differeziale, Getriebe und der anderen Flüssigkeiten. Dazu das Drehen eines Distanzstückes zwischen der Hinterachse und der links hinteren Feder. Da hier mein höchstes Fahrzeuggewicht ist, ist diese Feder stark zusammengesessen und das Heck des Landy hängte links runter. KM 167042

 

22. Quito, Ecuador

In Quito gibt es eine große Werkstätte, mit englischsprachigem Chef, alle Marken aber hauptsächlich Landrover. Hier gab es erstmal seit langem die Möglichkeit die Motordaten mittels eines PC´s auszulesen. Fehler zu löschen und die Motorparameter zu prüfen. soweit alles im grünen Berein, einige Fehler im System, ein Sensor des Kühlkreislaufes spinnt. Bekomme in einiger Zeit ein Ersatzteilpaket, dann kann ich den tauschen. Weiters ist das Handbremsseil gerissen, neues eingebaut. Dazu Durchsicht, ob Lager ausgeschlagen sind und die gesamten Flüssigkeits und Ölstände. Alles Ok. Abschmieren der Kardanwelle, Unterbodenreinigung. Der Ölverlust des Motors wird stärker, brauche jetzt alle 3000 Km einen Liter Öl. Interessant, 5W40 ist in Ecuador schwer zu bekommen. Km 171022

 

 

 

quito mechanic

 

23. 24. 25. Bogota, Kolumbien

Iguana 4x4 ist eine weit bekannte Werkstatt mit guter Qualität, haben auch einen großen Zubehörshop.

Ich suche diese Werkstätte auf um meinem Landy neue Stoßdämpfer zu spendieren, weiters steht ein Wechsel aller Öle auf dem Programm, also Motor, beide Getriebe und die Differenziale. Dazu ist es nötig, ein Ölleck am Motor zu schließen, am Anschlußblock des Ölfilters zum Motor  rinnt es geradezu heraus. Dazu musste der Turbo abgebaut werden. Weiters sind 2 Gummis der  Lenkstangen-Gelenke eingerissen und müssen erneuert werden. die Achskugel beifahrerseite vorne ist ebenfalls undicht, die Gummidichtung muss erneuert werden, die habe ich dabei. Km 173200

In Kolumbien sind leider nicht die daheim üblichen Öle erhältlich, ich bekomme zwar für den Motor ein vollsynthetisches 5W40, allerdings in der Spezifikation für Commonrail LKW E7, Statt des MTF94 für das Hauptgetriebe muss ich  hier sowie im Verteilergetriebe ein SAE 75W90 verwenden, für die Diffs bekomme ich  das 80W90.

Weiters sind in den letzen Kilometern ein Standlicht und 2 Rücklichtbirnen ausgebrannt.

 

Bei Km 175000 habe ich bei Iguana in einem 2. Besuch alle 4 Stoßdämpfer getauscht (aktuell verstellbare von Togh Dog) und die hinteren Federn (aktuell von Old Man Emu)

Weiters Tausch aller Gummibuchsen und Lager von Achsen und Aufhängungen. Generalcheck. Dabei festgestellt, das die Hinterachse Fahrerseite wieder mal leckt.Zerlegen, Simmeringe getauscht, alles gereinigt und wieder zusammengebaut.

Dabei die Steckwellen und deren Mitnehmer kontrolliert, kein Spiel, keine Abnutzung (Mangels Ersatzteile wurden Diese ja in Bolivien repariert, die ganzen Zähne neu aufgeschweißt und zurechtgeschliffen.)

Tausch Sensor Kühlflüssigkeit und Viscolüfter

 

Ölleck

 

 

26. Quito, Ecuador

Unrunder Motorlauf, Diagnosegerät zeigt ein Problem des ersten Injektors an. Resultat Kabelbruch, Kabel ist auf Lager, auf dieser Reise bereits das 2. Mal, das der Kabelbaum zu den Injektoren gebrochen ist. Faconza sagt dies sei ein häufiges und bekanntes Leiden, deshalb hätten die den oberen Motorkabelbaum auch auf Lager.

Dazu Wechsel des Joint Ball Lagers der Hinterachse. Dies hatten wir in Bogota vergessen

KM 178432

 

27. Cajamarca, Peru

Wechsel der hinteren Bremsbeläge und allgemeiner Check KM179855

 

28. Huaraz, Peru, Repariert in Lima

Das Problem begann mit Anzeige der Motorwarnlampe und wechselndem Ölstand im Motor. Nach Hilfestellung des Blacklandy-Forums wurde mir empfohlen, das Motoröl zu wechseln und neu einzufüllen um die genaue Ölmenge zu kennen, dazu die Überprüfung der Ölpumpe und des Ritzels. Da die Ölwannendichtung geschwitzt hat, ging das Wechseln Derer in einem Aufwand. Soweit so  gut, das Ritzel war fest, dafür barg die Ölwanne die Überaschung, das sich darin Teile des Steuerkettenspanners fanden. Da eine Weiterfahrt nicht möglich war, transportierte ich den Landy per Abschleppwagen nach Lima zu Firewheels, einer empfohlenen Offroad-Werkstatt.

Dort wurde der Motor zerlegt und anschließend besprochen, was wir im Zuge der Zerlegung noch mit wenig Arbeit Service- und Verschleißtechnisch mittauschen könnten.  Dabei wurden einige verschlissene Kühlwasserschläuche gelistet sowie den Ölrücklauf des Turbos, der wurde bei vorhergehenden Ölfilterwechseln beschädigt. Dazu die Wasserpume und die große Riemenscheibe der Kurbelwelle und der Simmering (gingen leider bei Ausbau zu Bruch) die Rollen des Keilriemens und der Spanner, dazu das Lager des Viscolüfters. Wir tauschten die Ölpume, das Ritzel und die Kette - die war gelängt. die Steuerkette und die Spanner samt Zahnrädern und diverse Dichtungen.

Zusätzlich bauten wir die Injektoren aus, reinigen, Kupferplättchen und Dichtringe erneuert, die verdachtmäßige Erneuerung von Öldrucksensor und Kurbelwellensensor ging ebenfalls nebenbei noch mit. Tausch des Kraftstoffanschlußblocks, da der ebenfalls leicht undicht war.

Da der TD5 Motor in Peru praktisch nicht existiert, war ich der Schnelligkeit wegen gezwungen heimzufliegen und die Teile per Koffer nach Lima zu bringen. Das geht einfach und schnell, auch der Zoll ließ sich leicht händeln. in Lima muss zwangsweise jedes Gepäckstück durch den Röntgenapparat, deshalb werden Ersatzteile auch gefunden. Problem ist auch, dass man keinerlei gebrauchte Motor und Ersatztteile einführen darf.  Wir haben daheim die gebrauchten Teile lackiert, es viel niemanden auf. Rechnung habe ich auf niedrigeren Betrag umgeschrieben, Einfuhrsteuern sind auf alle Fälle zu bezahlen, sind allerdings nur 12%. Der Zoll war sehr freundlich. Wer schmuggeln probiert, fliegt durch das Röntgen sicher auf, deshalb die Empfehlung direkt beim Zoll melden.

Der Zusammenbau klappte gut, sie arbeiteten sehr sauber und genau, ein Mechaniker bei Firewheels spricht englisch, hat Maschinenbau in USA studiert. Vorteil war auch das Werkstatthandbuch des TD5 in spanisch.

Bis Dato meine größte und teuerste Reparatur.

Km 181538

 

 

 

29. Calama, Chile

Allgemeiner Check vor der Andenüberquerung, dabei den Luftfilter gereinigt, ein halber Liter Getriebeöl nachgefüllt, da das Getriebe etwas undicht ist, seit etwa 15000 km. Differenzialöle kontrolliert, waren ok und voll, den Schrauben des Lenkhebels oberhalb der Vorderachse neu eingeklebt und festgezogen, es war schon das 3. Mal auf Reisen, das sich dieser Schrauben gelockert hatte (merklich mehr Spiel in der Lenkung). Bremsbeläge Vorne gewechselt (das 2. Mal auf Reisen), hinten kontrolliert, Alle Gummibuchsen und alle Flüssigkeitsstände kontrolliert. eine Glühbirne hinten am Rückfahrscheinwerfer getauscht.

Weiters hatte ich das Problem, das der Landy zb. nach einem Fotostopp beim Neustart und beim Anfahren keine Leistung hatte, irgendwann dann plötzlich war die Leistung wieder da, nach entweder einiger Zeit i Leerlauf rollen oder Motor Neustart. Dieselfilter getausch - nix, Verdacht war auf Dieselpumpe, irgendwann hatte ich das Gefühl, das muss was elektronisches sein und dachte an den Luftmengemesser - ich hatte schon mal ein Problem mit Rucklern und hatte damas den LMM getauscht, da ich den anderen noch dabei hatte, hatte ich ihn wieder rückgewechselt. Seither ist dieser Leistungsverlust ausgeblieben, dafür ist das Ruckeln wieder da. In Deutschland einen neuen LMM bestellt. Danach gibts entgültig Gewissheit.

Km 186965

Lenkhebel    Werkstatt Calama

 

30. Salta

Auf der Tour über die Anden hatte ich die lange hintere Antriebswelle abgebrochen, nach Ausbau der Kardan und der beiden Antriebswellen bin ich mit eingerückter Mitteldifferenzialsperre nur mit Vorderradantrieb nach Salta gefahren. In Argentinien war es schwierig, neue Antriebswellen aufzutreiben, da hier die alte Sallysbury Achse verbreitet ist, aber nicht die neue Rover Achse. Ich bekam Hilfe von Pablo Toto Pena aus Mendoza, der setzt sich in ganz Lateinamerika für Landroverhilfe ein und ist mit vielen vernetzt. Er ist Moderator der Facebook Hilfeseite Ayuda Landrover Latinoamerica, bei Problemen aller Art kann hier geholfen werden. Er selbst ist auch auf FB. Beim Ausbau der Steckachsen habe ich festgestellt, das diese verkehrt herum eingebaut wurden ( dies passierte bei Ernesto Hug in La Paz, 2 Jahre zuvor, wo die Steckachsen an den Zähnen neu aufgeschweißt wurde, da in Bolivien keine Neuen verfügbar waren. Dort muss irgendwas passiert sein. Als ich in Salta in der Werkstatt war, haben wir die gesamte Achse zerlegt um die Simmeringe zu erneuern, dazu das Differenzial ausgebaut, gereinigt und überprüft. Normal hätten die 2einhalb Zentimeter  der abgebrochenen Welle dort drinstecken sollen, da war aber nix. Rausfallen kann das Stück auch nicht, es ist verwunderlich. Einzige mir logische Erklärung ist, das der Schweißer in La Paz sich einen Fehler erlaubt hatte und die Welle misshandelt hat, dann das zerstörte Endstück abgesägt hat (die Bruchstelle ist Glatt und eben wie eine Badezimmerfliese), dann haben sie die Welle ohne etwas zu sagen verkehrt rum eingebaut, weil sie ev. innen auf dem letzten Rest der Zähe besseren Grip  hatte aus außen. Keine Ahnung, ob man mit den paar mm Zähne die Kraft übertragen kann, so das das auch 2 Jahre hält, aber wo sollte das Stück sonst abgeblieben sein? In einem halben Tag Arbeit war der Aus- und Einbau erledigt, alles gereinigt und neues Differenzialöl eingefüllt, Nebeneffekt, das in letzter Zeit sehr laute Klonk Geräusch ist jetzt um die Hälfte leiser.  - Seit dem Ende des Pesos Schwarzmarkt sind argentinische Werkstätten höllisch teuer!

Km 187822

 

31. San Felipe, Chile

Km 193447 Reifenplatzer auf einer nordchilenischen Autobahn. Verursacht durch einen schleichenden Plattfuß. Folgend Druckverlust und Überhitzung bei schneller Fahrt.

Reifenplatzer 1 Reifenplatzer 2

 

32. Santiago de Chile

Km 193638 Undichtes Kühlwasserausdehnungsgefäß. Ursache in falschem Einbau durch Mechaniker erkannt. ein Fuß war deshalb verspannt und ist durch Druck am Übergang Gefäß auf Fuß leicht eingerissen

Kühlwasser

 

33. Coyhaique, Chile

197651 Tausch der hinteren Bremsbeläge, Wechsel aller Öle (Differenziale VA HA,Hauptgetriebe, Verteilergetriebe (Diesmal probiere ich aus, alles mit 80W90 GL4 Öl zu fahren, spare mir Wechselflaschen, ev. Nachteil ist schwerere Schaltbarkeit bei Kälte.  Wechsel Motoröl nebst Filter. 0w30 Vollsynthetisch für Diesel.  Tausch der unteren Aufhängungsgummis Stoßdämpfer hinten und Gummilager der hinteren Längsstreben von der Hinterachse. Ölverlust am Verteilergetriebe hält sich nach wie vor auf einem akzeptablen Level, ca 0,2 Liter auf 3500 Km.   Durch die Belastung mit dem Reserverad ist nun auch die rechts vordere Motorhaubenstrebe gebrochen, in Südamerika ist es schwierig Aluminium Schweißer zu finden. Er war etwas überfordert, weil das Blech so dünn sei, nach mehreren Schweißversuchen entschied er sich zusätzlich ein kleines Blech drüber zu machen und zusätzlich noch zu vernieten. Die Halterung verfügt über eine Verstärkung im Zentralbereich der Haube, die Kräfte verlagern sich daraufhin an eine schwächere Stelle. Hier ev. zuhaus vorsorgen. Ein Mechaniker hier hat mir gesagt, das man 2 zusätzliche Schrauben mit Gummiauflagen für die Motorhaube vorne einsetzten könnte.

  Lager Öl  Schweißen

 

34. Punta Arenas, Chile

Km 200818, Simmering Differenzial Vorderaches tausch, wegen undichtigkeit, Buchse Quer an Längsstrebe Hinterachse links ausgeschlagen, getauscht, Genereller Check gemacht und Flüssigkeitsstände überprüft

Buchse  Buchse

 

35. Puerto Madryn, Argentinien

Km 203420, Vorbesprochener Werkstattaufenthalt bei Jorge Contreras, um das Verteilergetriebe abzudichten, er hat hierzu eine eigene Technik, an der Welle wechselt er nicht nur den O_Ring sondern dreht 1,6 mm vorne von der Welle ab und setzt eine konkave Scheibe darauf, mit Dichtmasse und schlägt sie mit Hammer und Meißel ein. Die Scheibe dehnt sich aus und dichtet perfekt. Weiters Wechsel des vorderen Simmerings des Hauptgetriebes, ebenfalls undicht. Wechsel Luftfilter, der wurde nass und hat sich verzogen. Wechsel eines Standlichtes.

 

 

 36. Santiago de Chile, Chile

KM 206000, Kurzschluss in den Scheibenwischern, Ursache Endabschalter Motor, Tausch, Tausch Türfangklaue die Plastikhülsen waren alle kaputt.

 

 

37. Asuncion, Paraguay

KM 209650, Allgemeine Durchsicht bei Landrover selbst, 2 Schrauben der hinteren Längsstreben nachziehen, Rückfahrscheinwerfer Kabelbruch hinten und tausch Schalter für Rückfahrscheinwerfer am Getriebe, neues Kabel einlöten

 

38. Asuncion, Paraguay

Km 214921, Wechsel Motoröl, Öl - und Rotorfilter, Kraftstofffilter, Luftfilter, Durchsicht auf ausgeschlagene Lager, die vorderen dicken Gummilager der hinteren Längsstreben ausgeschlagen - getauscht und festgestellt, das das der Unsiversal Ball Joint Mitte Hinterachse ausgeschlagen ist, leider nicht verfügbar. Wechsel Scheibenwischergummis, 2 Standlichtbirnen vorne und einer Rückfahrbirne hinten. Versuch Reparatur der ausgefallenen Zentralverriegelung - negativ.

Weiters festgestellt das der li hi Dämpfer etwas Öl verliert, Simmering Eingang Kardanwelle nach Differenzial hinten undicht -getauscht.

 

 

 

  • •Dazu kommen noch insgesamt 10 Reifenpannen, 5 Mal am ersten Satz, 4 Mal am 2. Satz, 1 Mal am 3. Satz

          2 Mal Nagel

          1 Mal Holz

          4 Mal scharfer Stein

          2 Mal Reparatur einer schlechten vorherigen Reparaturk

          1 Mal durch schleichenden Plattfuß totalen Reifenplatzer auf der Autobahn.

 

Beste Hilfequelle bei Problemen mit Landrover in Südamerika ist die Facebookplattform "Land Rover Ayuda en Latinoamerica" Da gibt es sehr kompetente Menschen und Landroverfans, die einem überall Hilfe organisieren können.